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Marketing: Münsterland-Netzwerk in Brüssel gegründet
Gut 20 der Region Münsterland verbundene Vertreter/innen aus europäischen Institutionen haben am 5. April in Brüssel ein Münsterland-Netzwerk gegründet.
Zielsetzung des Netzwerks ist die Regionale Interessenvertretung und die Werbung für das Münsterland auf EU-Ebene.

Als Haupt-Initiator des Netzwerkes ist MdEP Markus Pieper der Meinung, dass man für das Münsterland mehr erreichen können, wenn man Kompetenzen bündeln. So sei es gelungen, "Exil-Münsterländer" aus zahlreichen europäischen Einrichtungen für die Kooperation zu gewinnen.

Vertreten sind beispielsweise aus der Europäischen Kommission die Generaldirektionen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft und Finanzen, des Weiteren Experten aus der Parlamentsverwaltung, Industrie-Lobbyisten, Repräsentanten der Deutschen und der NRWVertretung in Brüssel sowie Vertreter des Städtetages und politischer Fraktionen.

Münsterland in Brüssel präsent

"Es ist beeindruckend, wie stark das Münsterland in Brüssel präsent ist", bemerkte der frisch gebackene erste Koordinator der münsterländischen EU-Verbindung Klaus Welle. Welle stammt aus dem Kreis Warendorf und heute Generaldirektor der Abteilung Interne Politiken des Europäischen Parlaments.  Welle begrüßte die Initiative von Pieper, denn oft  wisse der eine Akteur nicht, was der andere gerade plane. "Wenn wir uns hier etwa in den Bereichen Strukturförderung und Landwirtschaft systematischer austauschen, kann das Münsterland nur profitieren", unterstrich Welle die Zielsetzung des Netzwerkes. Als Vizepräsident und "Klammer zur Region" fungiert der ehemalige Steinfurter Oberkreisdirektor Dr. Heinrich Hoffschulte. Heute Vertreter der Kommunen bei den Vereinten Nationen, sieht sich Hoffschulte dabei auch als "Garant für die Interessenvertretung der kommunalen Ebenen in Europa".

Hans-Ulrich Frank, Geschäftsführer der Aktion Münsterland e.V., begrüßt ebenfalls die Initiative der "münsterländischen Europäer". So arbeite man mit Pieper und seinem Büro bereits an einer Ausstellung der Region als "Friedensbotschafter" im Europäischen Parlament. Schließlich wurden in Münster die Grundsteine zur heutigen europäischen Ordnung gelegt. Eine entsprechende Ausstellung dürfte daher in Brüssel große Aufmerksamkeit erfahren und wäre, "geschickt verpackt", ein wichtiger Beitrag zum Regionalmarketing für das Münsterland.

Letztes Update ( Dienstag, 19. April 2005 )
 
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