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Barrierefreiheit: EU will Milliarden in altengerechtes Internet pumpen |
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Juni 2007. Die Europäische Union (EU) will mehr als eine Milliarde Euro die Erforschung neuer Informations- und Kommunikationstechniken investieren, die vor allem ein altengerechtes Internet und "digitale Helfer für den Alltag" bieten sollen. Erklärtes Ziel: die Kosten für Sozialdienste deutlich zu senken. Das Geld will die EU zusammen mit den Mitgliedstaaten und der Wirtschaft bis 2013 aufbringen.
Neue Techniken könnten älteren Menschen helfen, länger aktiv zu bleiben und selbstbestimmt zu leben, sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding. Derzeit seien beispielsweise nur etwa zehn Prozent der älteren Menschen in den EU-Ländern mit dem Internet vertraut. Außerdem ermöglichten sie effizientere und individuellere Gesundheits- und Sozialdienste, so Reding weiter. Im Jahr 2020 wird, so die Prognose, ein Viertel der EU- Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Die Ausgaben für Renten, Gesundheit und Pflege dürften sich bis 2050 verdreifachen. Zugleich seien die älteren Europäer, laut Reding, aber eine wichtige Verbrauchergruppe, die über ein Vermögen von drei Billionen Euro verfüge.
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