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Bezahlte Inhalte: Zahlungsbereitschaft sinkt |
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Wer Informationen bereitstellte, denkt seit Jahren auch darüber nach, ob er für online verfügbare Inhalte nicht auch Geld nimmt - auch die Tageszeitung gibt es ja nicht umsonst. So spricht man von "Paid Content".
Der Anteil kostenpflichtiger Online-Inhalte steigt, gleichzeitig sinkt aber die Zahlungsbereitschaft der Nutzer. So berichtet es Emar.de. Wie eine ARD/ZDF-Online-Studie ermittelt, hat nur ein knappes Fünftel der Onliner 2005 bezahlte Internetinhalte genutzt. Unter den kostenpflichtigen Angeboten legt allein der Abruf von Musikdateien deutlich zu. Auf die mobile Web-Nutzung mit Handy, PDA oder Laptop hat ein knappes Fünftel bereits zurückgegriffen. Unter den multimedialen Anwendungen liegt der Abruf von Audiodateien deutlich vor dem Abruf von Videodateien und der Nutzung von Webradios. Zwar steigt laut Studie der Anteil kostenpflichtiger Inhalte im Internet. Prognosen, nach denen im Jahr 2010 bereits 38 Prozent aller Onlineinhalte nur noch gegen Bezahlung verfügbar sein sollen, erscheinen den Forschern jedoch überhöht. Die Entwicklung von Paid Content steht ihnen zufolge 'immer noch am Anfang und gleicht einem Experimentierfeld'. Gründe sind zu wenig Mehrwert, kostenlose Alternativangebote, zu komplizierte und zeitaufwändige Abrechnungssysteme sowie die Angst vor dem Missbrauch persönlicher Daten. Internet verdrängt andere Medien nichtDas Internet führt laut der ARD/ZDF-Erhebung nicht zu einer Verdrängung von Fernsehen, Radio und Tageszeitung. Die Nutzung dieser Medien bleibt unter den Internetanwendern relativ konstant.
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Letztes Update ( Mittwoch, 04. Januar 2006 )
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