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E-Mail-Marketing im Branchenvergleich
25.01.2006 - Um Werbung direkt beim Empfänger zu platzieren greifen immer mehr Marketer zu E-Mail-Kampagnen. Vorreiter im Branchenvergleich ist die Telekommunikation.

 


Der E-Mail als Medium für Direktmarketingkampagnen geht es so gut wie nie – meinen Marktforscher von GfK: Mehr als eine Milliarde E-Mails mit werblichem Inhalt landen durchschnittlich pro Monat in den Postfächern deutscher Internetnutzer. Die Branche mit dem quantitativ bedeutendsten E-Mail-Marketing ist der klassische Versandhandel mit dem Verkauf von Textilien und anderen Non-Food-Artikeln. Unternehmen dieses Sektors verschicken über neun Prozent aller werblichen E-Mails in Deutschland.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass immer mehr Internetnutzer ungewollte Werbe-E-Mails erhalten, denn rund 40 Prozent aller Aussendungen kommen von Absendern, die keine rückverfolgbaren Webadressen angeben und somit als ‚Spam-Mails’ klassifiziert werden.

Im Gesamtvergleich aller Branchen entfallen bereits heute mehr als zwei Drittel aller Direktkontakte auf das Medium E-Mail. Vorreiter hierbei ist die Telekommunikationsbranche, sie führt bereits fast 93 Prozent ihrer Werbekontakte per E-Mail durch, so die Marktforscher der GfK. Hersteller und Handel in der Lebensmittelbranche nutzten das Internet für 88 Prozent ihrer Direktmarketingkontakte, während Verlage und Medienunternehmen sowie Lotterien und Gewinnspielunternehmen bei zwei von drei Direktmarketingaktionen den elektronischen Weg wählen. Für Versicherungen hingegen ist E-Mail-Marketing anscheinend ein recht unbekanntes Terrain, denn der Anteil von E-Mails bei Direktmarketingkampagnen in dieser Branche liegt noch bei unter 4 Prozent.

 


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