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Neue Optionen für Werbetreibende: Website-bezogene Anzeigen
Google testet neue Features für das Werbesystem Google Adwords. Einige Adwords-Kunden haben die Möglichkeit, festzulegen, auf welchen Webseiten innerhalb des Google-Werbenetzes ihre Anzeigen erscheinen sollen.

 
Bisher gab es nur die Möglichkeit, zu wählen, ob neben den Einblendungen auf den Trefferseiten der Suchmaschine auch Einblendungen im Google-Partnernetzwerk (Google Adsense) erscheinen sollen.

Mit dem neuen Werkzeug kann der Kunde exakt festlegen, auf welchen Webseiten die Werbung erscheint. Google schreibt: " Über Website-bezogene Kampagnen können Inserenten einzelne Websites aus dem Content-Netzwerk von Google wählen, auf denen ihre Anzeigen erscheinen sollen."

Das Vorgehen: Es wird eine Webseite angegeben, auf der man gern seine Werbung sehen will. Anhand dieser Domain sucht Google weitere Domains, die thematisch passen, und zeigt sie an. Aus diesen Vorschlägen kann der Werbetreibende Domains auswählen.

Das neue Feature berechnet die Anzeigenkosten nicht wie gehabt auf Basis eines zuvor festgesetzten Klickpreises (PPC), sondern nach der Anzahl der Einblendungen (Cost per Impression) - also unabhängig von einem eventuellen Klick: " Für CPM-Anzeigen wird Ihr Konto belastet, unabhängig davon, ob ein Nutzer auf eine Anzeige klickt oder nicht " (Google). Damit nähert sich die Option dem bei Bannern geläufigen Abrechnungsmodell.

Mit diesem neuen Abrechnungsmodell tritt Google auch den Klickspammern entgegen, für die es zukünftig eher uninteressant wird, Werbung von Mitbewerbern durch Klickbetrug zu 'verbrennen'.



Letztes Update ( Freitag, 29. April 2005 )
 


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