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Schlechte Internet-Seiten, langsame Reaktionen auf E-Mail-Bewerbungen und Endlos-Warteschleifen am Telefon hinterlassen einen negativen Eindruck.
Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen sucht über das Netz nach neuen Mitarbeitern Deutschlands Top-100-Unternehmen unterschätzen die Möglichkeiten, die das Internet zur Gewinnung neuer Mitarbeiter bietet. Wenige Firmen überzeugen im Test Bei einem Test, den das Wirtschaftsmagazin ,BIZZ' unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland durchführte, konnten nur die sechs Firmen Dresdner Bank, Opel, Fresenius, Hochtief, Merck und Stinnes sowohl durch die Qualität ihrer Internet-Karriere-Seiten als auch durch schnelle und kompetente Reaktion auf Online- und telefonische Bewerbungen überzeugen. 58 Prozent der Unternehmen schnitten dagegen "ausreichend" oder sogar noch schlechter ab. Wenig Stellen-Information auf den Websites, langsame ReaktionenNur jede zehnte Firma der deutschen Top 100 informiert auf seinen Webseiten ausführlich über Karrierewege, gerade jede vierte berichtet umfassend über die gewünschten Qualifikationen der Bewerber. Rund ein Drittel der Unternehmen ließ sich auf eine per E-Mail eingegangene Bewerbung zwei bis sieben Tage Zeit mit der Antwort. Mehr als die Hälfte schaffte es nicht innerhalb einer Woche. Wenig erfolgversprechend ist auch die Job-Anfrage per Telefon. Bei jedem dritten Unternehmen verging dem Tester durch Endlos-Warteschleifen und unfreundliche Telefonisten die Lust auf Stellensuche. Internet kaum genutztEine Befragung unter rund 400 Firmen, die eine Münchener Personalberatung im Auftrag von ,BIZZ' durchführte, ergab außerdem, dass selbst das Schwarze Brett für deutsche Chefs bei der Mitarbeiterfindung wichtiger ist als das Netz. 29 Prozent der Unternehmen verlassen sich bei der Suche nach talentiertem Nachwuchs auf Heftzwecke und Anzeigenkopien, nicht einmal jede fünfte Firma nutzt zur Rekrutierung von Personal das Internet.
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