|
Werbung bei Google und Co. wird billiger - Overture und Espotting ziehen an |
|
Die Klickpreise für einige Schlagworte beim Suchmaschinen-Giganten Google sind im Dezember bis zu 20 Prozent gesunken, berichtet der Branchen-Index Spixx. Als wichtigste Gründe für den Preisverfall werden zusätzlicher Werbeplatz bei gleichbleibenden Budgets bei den Kunden genannt.
Die Klickpreise für einige Schlagworte beim Suchmaschinen-Giganten Google sind im Dezember bis zu 20 Prozent gesunken, berichtet der Branchen-Index Spixx. Als wichtigste Gründe für den Preisverfall werden zusätzlicher Werbeplatz bei gleichbleibenden Budgets bei den Kunden genannt.
Zahl buchbarer Suchabfragen gestiegen - Wettbewerb weniger intensivSeit diesem Jahr wertet das Barometer monatlich 180 wichtige Keywords aus 15 Kategorien aus. Mit der Kooperation von AOL und Google sowie der Produktsuchmaschine Froogle ist die Zahl buchbarer Suchabfragen gestiegen. Dadurch wird der Wettbewerb entschärft. Die Tagesbudgets der einzelnen Werbekunden werden so schneller aufgebraucht und die Anzeigen erscheinen nicht mehr bei jeder Anfrage, teilte Spixx mit.
Größere Reichweite, mehr Umsatz für Google trotz PreisverfallGoogles Umsatz steigt durch die größere Reichweite, trotz des Preisverfalls bei Werbung in Top-Positionen. Die Google-Partner Overture und Espotting verzeichnen dagegen wegen des Weihnachtsgeschäftes steigende Preise. Somit, so der Dienst der Augsburger Online-Marketing-Agentur explido WebMarketing, würde sich das Preisniveau zwischen den Anbietern weiter angleichen. Insgesamt rechnet der Branchendienst für das kommende Jahr wegen des anhaltenden Booms jedoch wieder mit steigenden Preisen.
Anzeigenplatz strukturell begrenzt - Preise werden wieder anziehenDamit kalkuliert auch Christoph Curvers, Leiter Business Development bei 'Wer liefert was?'. Sobald wieder mehr Bedarf an Werbeplätzen vorhanden ist, würden die Preise anziehen, aber nicht nur deswegen. "Die Tatsache, dass alle auf die erste Ergebnisseite drängen, weil die darauffolgenden Seiten anzeigentechnisch nicht sehr begehrt sind, begrenzt das vorhandene Inventar", erklärt Curvers. Und auf einer Ergebnisseite passen nun mal nicht viel mehr als fünf Anzeigen.
|
|
Letztes Update ( Samstag, 19. März 2005 )
|