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Nutzer: Die Hälfte der Kinder ist im Netz

Über die Hälfte der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren hat bereits mit dem Internet Erfahrungen gemacht, zwei von drei aus dieser Gruppe sind regelmäßig online, mindestens einmal pro Woche. Dies geht aus der jüngsten Ausgabe der regelmäßigen Studie 'Kinder und Medien' (KIM) hervor. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest untersucht darin seit 1999 die Mediennutzung des Nachwuchses.

Demnach surfen die Kleinen am häufigsten spezielle Kinderangebote im Internet an, suchen Informationen für die Schule und kommunizieren via E-Mail. Etwa ein Viertel der jungen Internet-Nutzer loggt sich regelmäßig in Chat-Räume ein. Bei ihren Ausflügen ins Web bevorzugen Kinder vor allem Online-Angebote, zu denen sie über andere Medien bereits einen Bezug haben. Zu den beliebtesten Seiten zählen 'kika.de', das Angebot des Kinderkanals, 'toggo. de' von Super RTL und der Online-Auftritt der Zeitschrift 'Geolino'.

Über das Angebot im Internet erfahren die Kinder aus dem Freundeskreis und aus dem Fernsehen. Eltern fassen die Aktivitäten der Kinder unterschiedlich auf: Während die Beschäftigung der Kids mit dem Computer als nützlich oder gar unverzichtbar eingeschätzt wird, ist das Internet deutlich negativer besetzt. Die meisten Eltern sind der Ansicht, dass das Internet für Kinder gefährlich ist. Sie sollten nur mit entsprechenden Schutzprogrammen surfen.

Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch.

Auch die KIM-Studie ist als Langzeitprojekt angelegt, um die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abbilden zu können. Bisher wurde die KIM-Studie in den Jahren 1999, 2000, 2002 und 2003 aufgelegt. 2004 wurde keine KIM erstellt. Die KIM 2005 wird voraussichtlich Anfang 2006 erscheinen.

Im Rahmen der KIM-Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder müdlich-persönlich sowie deren Mütter schriftlich befragt. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Themenfelder:

  • Freizeitaktivitäten
  • Themeninteressen
  • Medienausstattung
  • Medienbindung
  • Medienfunktion
  • Computer- und Internetnutzung
  • Einstellungen zu Computer und Internet
  • Computerspiele
  • Lernprogramme
  • Computer und Schule
  • Mediennutzung im familiären Kontext

Mehr unter

http://www.mpfs.de/studien/kim/kim05.html 

Letztes Update ( Donnerstag, 18. Mai 2006 )
 


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